Persönliche Werkzeuge


Bunt und vielfältig -Junge Erwachsene im CVJM (Anke Schwarz, 2010)

aus 18plus, alles für die Arbeit mit jungen Erwachsenen

Seit knapp zwei Jahren reise ich nun schon im Westbund-Gebiet umher und entdecke immer wieder interessante Formen der Arbeit mit jungen Erwachsenen. Das finde ich superschön und deshalb habe ich überlegt, dass wir in der Rubrik »Junge Erwachsene« nun eine Reihe starten, in der die verschiedenen Modelle so nach und nach vorgestellt werden. Dies kann auch bei Überlegungen, evtl. im eigenen Ortsverein eine 18+ Arbeit zu starten, ganz hilfreich sein.



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Es ist toll, dass ich zurzeit immer wieder erlebe, dass sich Vorstände über die Zielgruppe der junge Erwachsenen Gedanken machen, und das nicht nur, weil Mitarbeitende fehlen, sondern, weil sie ihnen am Herzen liegen. Da geht mir dann das Herz auf, denn die jungen Erwachsenen leben in einer sehr spannenden Zeit:

Mit dem 18. Geburtstag wird durchgestartet und ein ganz neues Leben liegt vor den jungen Leuten. Mit der Volljährigkeit ist der Beginn des Erwachsenenlebens juristisch eindeutig festgelegt und damit die Verantwortlichkeit für das eigene Handeln. Dieser Prozess ist in unserer Gesellschaft sehr stark individualisiert (verschiedene Lebenskonzepte, z.B. Abitur oder Berufsausbildung...) und so werden nicht alle mit ihren 18 Jahren auch psychologisch erwachsen.

Erwachsensein bedeutet: für das eigene Leben und Auskommen Verantwortung zu übernehmen und eigene Lebensentscheidungen zu treffen. Junge Erwachsene verbindet und kennzeichnet die gemeinsame Suche nach den richtigen Entscheidungen, dem passenden Lebenskonzept, den eigenen Fähigkeiten, der eigenen Identität, der eigenen Zukunft und Heimat, Ehrlichkeit sowie Tiefgang und Auseinandersetzung im Glauben. Ihre Lebensumstände haben sich in den letzten Jahren stark verändert, z. B. durch veränderte Studien- und Prüfungsbedingungen, lange Arbeitszeiten durch den Ladenschluss, Arbeitslosigkeit, soziales Netzwerk im Internet (kontaktreiche Beziehungsarmut)...

All das macht deutlich, dass sich die Arbeit mit jungen Erwachsenen zunehmend mehr zu einer Zielgruppenarbeit entwickelt.

So lautet die konkrete Frage:

Welche jungen Erwachsenen wollen wir erreichen?
Die Antwort bedingt das Angebot!

Ich freue mich darauf, euch hier im Netzwerk zukünftig einige Antworten vorstellen zu können!

Bleibt neugierig!

Shalom

Anke Schwarz