Jesustreff Stuttgart – www.jesustreff.net (Tobi Wörner)
aus 18plus, alles für die Arbeit mit jungen Erwachsenen
Gottesdienste in moderner Form – das kostet immer viel Energie und Mitarbeiter. Die meisten schaffen das gerade mal an vier Terminen pro Jahr, wenn´s sehr gut läuft, gibt´s das Angebot monatlich. Anders in Stuttgart: Junge Mitarbeiter/innen aus der Stiftskirchengemeinde bieten seit vier Jahren wöchentlich einen Jugendgottesdienst an.
| Jesustreff Stuttgart | |
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| Autor | Tobi Wörner |
| Erscheinungsdatum | |
| Publikation | 18plus |
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Lizenzbestimmungen: Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis |
Tobi Wörner (bekannt von Beatbetrieb) berichtet:
„Wer Gott finden will, sollte Jesus treffen.“
Am 31.10.04 feiern wir den vierten Geburtstag des Babies „Jesustreff“.Ein Grund, sich an seine Geburt zu erinnern: Aus den Wurzeln des Jugendkreises der Stiftsgemeinde entstand der wöchentliche Sonntagabendgottesdienst. Ein Dutzend ehrenamtlicher Mitarbeiter hob den Jesustreff mit dem Wunsch aus der Taufe, für junge Erwachsene Gottesbegegnungen in „normaler Form“ möglich zu machen.
Die ersten dreieinhalb Jahre haben wir uns (und Jesus) im ehrwürdigen Stiftsgemeindehaus in Stuttgart-City getroffen – seit Mai diesen Jahres sind wir in der Jugendkirche am Nordbahnhof.
Der „Jesustreff“ findet sonntags um 18 Uhr statt – mit durchschnittlich 70 Besuchern - und sein Ablauf ist denkbar simpel: Ein Moderator begrüßt die Gäste und eine kleine Band (manchmal auch nur Teile davon) lädt zum Liedersingen ein. Die Predigt wird von eingeladenen Predigern oder eigenen Mitarbeitern gehalten - momentan über Texte aus der landeskirchlichen Predigtreihe. Nach Gebet und Segen genießen wir neuerdings dann die Vorzüge des Umzugs in die neuen Räumlichkeiten.
Chancen und Grenzen
In der Jugendkirche haben wir größere Entfaltungsmöglichkeiten, mehr Platz und sogar ein Café, in dem es nach dem Gottesdienst immer etwas zu futtern gibt. Trotz den Möglichkeiten sehen wir aber auch unsere Grenzen. Jeden Sonntag für 50 Leute im Café etwas zu essen zu machen, strengt uns an. Der "offiziellere" Rahmen nimmt uns mehr in die Verantwortung. Und der viele Platz will gefüllt werden.
Strukturen für Tiefenbohrungen – Ein Orte für Heimatlose
Außer dem Jesustreff-Gottesdienst haben wir schon mit kleineren Strukturen experimentiert. Ab November gibt es 14-tägig donnerstags den „Jesuskreis“, zu dem alle eingeladen sind, die tiefer bohren wollen und die Beziehung zu Jesus im Alltag besser umsetzen wollen. Um den Jesustreff herum hat sich also eine Art „Jugendgemeinde“ entwickelt, deren Besucher sonst nirgendwo anders eine geistliche Heimat haben.
Uns ist sonnenklar: Nicht wir Mitarbeiter mit unseren begrenzten Zeit- und Kraftreserven halten den Laden zusammen, sondern Jesus, dem es anscheinend gefällt, junge Menschen zu sich zu rufen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und glauben, was auf unserem Flyer steht:„Wer Gott finden will, sollte Jesus treffen!“
Identität/Glaube
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